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Ich bin seit vielen Jahren Schülerin bei dem
afrikanischen Schamanen und spirituellen Lehrer - Papa Elie - und ich danke Gott jeden Tag, daß er ihn uns als Meister geschickt hat und daß ich ihm begegnen durfte. Mit Papa Elie zusammenzusein, ist immer ein besonderes Erlebnis und man nimmt jedesmal ein Stückchen Weisheit mit nach Hause.
Ich hatte das Glück, Papa Elie auf zwei Reisen nach Afrika begleiten zu dürfen. Diese Reisen waren für mich Erlebnisse, die mein Leben verändert haben. Ich habe Menschen kennengelernt, die noch in
Traditionen leben wie vor 200 Jahren und wo das “Heilige Wissen “ bis heute noch erhalten wurde. Sehr beeindruckend war für mich, mit welchem
Respekt man den Alten, den Weisen, entgegentritt. Sie sind das Oberhaupt der Familien und sie haben bis zuletzt, bis sie in die geistige Welt gehen, ihre feste Aufgabe. Sie sind nicht verwirrt, wie unsere alten Menschen. Sie werden gebraucht und sie vereinsamen nicht. Ich habe zwei weise Alte kennengelernt, die weit über 100 Jahre alt waren. Hätte ich ihr Alter vor der Unterhaltung mit ihnen gewußt, ich hätte es nicht geglaubt.
Die Menschen vom Stamm der “ Dagara “ leben noch in den primitivsten Verhältnissen, mit unserem Denken unvorstellbar, aber sie sind glücklich, zufrieden und immer guter Dinge.
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Wir Europäer haben alles, um normalerweise glücklich zu sein. Angefangen von
modernster Technik, modernstem und exklusivstem Wohnkomfort bis hin zur modernsten gesundheitlichen Betreuung, mit ihrer spezifischen Medizintechnik. Es gibt für alles Medikamente, für manche müssen nur noch die
Krankheiten erfunden werden ! Aber die Menschen werden immer kranker, depressiver, unzufriedener, egoistischer, machtbesessener und schließlich vereinsamen sie. Was ist die Ursache, da kann irgendetwas nicht
stimmen, das paßt nicht zusammen! Darüber sollte man sich ernsthaft Gedanken machen! Die Menschen haben verlernt zu leben! In welchem Interesse geschieht das, wer profitiert davon ? Da ich von Beruf
Krankenschwester bin, war es mein Wunsch, eine Medizinstation
zu besichtigen, die es in einer der Städte gab. Dieses war für mich das eindrucksvollste Erlebnis überhaupt, denn es hat mir buchstäblich die Sprache verschlagen! Es war eine “Staatliche Einrichtung”, aber die staatlichen Gelder hatten hier scheinbar einen großen Bogen gemacht.
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Über Afrika zu erzählen, ist für mich immer etwas ganz Besonderes.
Ganz besonders und immer wieder faszinierend sind auch die traditionellen Tänze, die zu allen Anlässen stattfinden. Der Tanz ist den Menschen dort angeboren, er drückt alles aus was sie empfinden und was sie
mitteilen möchten. Sogar einige Arbeiten die die Frauen oft stundenlang verrichten, werden mit Tanzeinlagen begleitet, zum Beispiel das Stampfen von Früchten oder anderen Nahrungsmitteln. Auch Beerdigungen werden
von rituellen Tänzen begleitet. Es war für mich ein besonderes Erlebnis, an einer Beerdigungszeremonie teilnehmen zu dürfen. Ich könnte noch Stunden über Afrika erzählen, die Zeit reicht leider heute nicht aus,
aber wenn Sie möchten, bin ich gerne zu einem Gespräch bereit!
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